Archiv
Hier taucht alles das auf, was mal gewesen ist und nicht vergessen werden soll!
Mitgliederversammlung am 19.Mai 2011
Bessere Unterbringung von Asylbewerbern
Verkauf des Übergangswohnheimes Eilmser Wald
Landschaftsschutz im Eilmser Wald
Brandschutz und Photovoltaik
Standortkonzept Mobilfunk in Welver
Klimaschutz in Welver - Teilnahme am European Energy Award ®
Antrag zur Gestaltung und Stärkung des Zentralortes
Anti-Atomkraft-Demonstration in Köln
Die Grünen in Welver beim Familien-Marathon
Ergebnis der Fragebogen-Aktion Ende März 2011
Grünen-Aktion am 19. März 2011
Gestaltung des Zentralortes Welver

Maiwanderung 2011
Maiwanderung 2010


Mitgliederversammlung am 19.05.2011

Foto: Soester Anzeiger
Überschaubar war die Anzahl der Teilnehmer in der Gaststätte "Kupferkanne"! Dennoch wurde lebhaft diskutiert und argumentiert. Neben wichtiger Terminabsprachen standen aktuelle Projekte (z.B. Gemeinschaftsschule Welver, Grundschule Borgeln und die Entwicklung des Zentralortes), Fortbildungen und die Planung von Exkursionen auf dem Programm.


Bessere Unterbringung von Asylbewerbern, Flüchtlingen und Obdachlosen

In Welver lebt zur Zeit (Jahreswechsel 2010/2011) eine geringe Anzahl von Asylbewerbern und Flüchtlingen: etwa 25 Personen (meist Einzelpersonen) aus ca. 15 Ländern, davon die meisten aus Afrika und Asien. Untergebracht sind sie im Übergangswohnheim Eilmser Wald, außerdem zwei Obdachlose.
Die Gebäude sind von der Substanz her in Ordnung. Die Lage am Rand der Gemeinde ist jedoch sehr ungünstig. Asylbewerber, Flüchhtlinge und Obdachlose sind nicht motorisiert, müssen aber dennoch einkaufen, zum Arzt, u.U. zu einer Arbeitsstelle, zu einer Behörde oder zu einem Freund. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das kaum möglich. Besonders schlimm kann es im Winter kommen, wenn es selbst mit einem Fahrrad nicht möglich ist, einkaufen zu fahren.

Auf Antrag der Grünen Fraktion wurde das Thema im nicht-öffentlichen Teil des Ausschusses für Bildung, Schule und Soziales am 26.01.11 beraten. Die Verwaltung hatte Gelegenheit darzustellen, wie sich derzeit der Personenkreis zusammensetzt und wie es um die gesundheitliche Verfassung der Personen bestellt ist.

Wir Grünen vertreten die Position, dass sich auch Asylbewerber, Flüchtlinge und Obdachlose in Welver wohl fühlen können sollen. Zu diesem Zwecke sollte dieser Personenkreis günstiger im Gemeindegebiet untergebracht werden, und zwar so, dass die Infrastruktur, sprich Geschäfte, Bahnstation, Ärzte usw. besser erreichbar ist. Wir plädieren deshalb seit einigen Monaten in Gesprächen mit der Verwaltung und im Rat mit seinen Ausschüssen dafür, dass sich die Verwaltung ab sofort darum bemüht, für die besagten Personen bessere Unterkünfte zu suchen. Für möglichst alle sollte versucht werden, Wohnungen im Zentralort, in Scheidingen und Borgeln anzumieten, weil hier eine gewisse Infrastruktur vorhanden ist. Auch von Meyerich aus sind die notwendigen Wege noch vertretbar. Da es sich bei dem betroffenen Personenkreis i.d.R. um angenehme Mieter und Nachbarn handelt, sind wir Grüne zuversichtlich, dass sich für alle oder die meisten Personen geeignete Mietwohnung finden lassen. Sollte eine Restgruppe verbleiben, könnten wir uns einen geeigneten Wohnpavillon in günstiger Lage ebenfalls als akzeptabel vorstellen.
Die engagierte Beratung im o.g. Fachausschuss macht uns zuversichtlich, dass sich die Angelegenheit in unserem Sinne entwickeln wird. Darüber freuen wir uns.

Verkauf des Übergangswohnheimes Eilmser Wald
Durch das Angebot der Investoren Wickert und Dankert ist überraschenderweise Bewegung in das Thema gekommen, nachdem den bisherigen Bemühungen jahrelang nur Misserfolg beschieden war.

Das Vorhaben der Investoren steht in engem Zusammenhang mit der Kraftwerksbaustelle in Uentrop. Dort arbeiten noch über mehrere Jahre zahlreiche Mitarbeiter, die baustellennah eine Unterkunft suchen.
Hier könnte sich ein lukratives Feld für die Investoren im Eilmser Wald eröffnen, auch wenn umfangreiche Renovierungsmaßnahmen notwendig sind. Nach der Baustellenphase wollen die Investoren die Räumlichkeiten familiengerecht umbauen und vermarkten.

Wir Grünen halten das Konzept für schlüssig, wobei die realen Vermarktungschancen nicht unser Problem sind, wenn die Gemeinde das Objekt erst einmal verkauft haben sollte.

Für uns Grüne ist jedoch wichtig, dass der Kaufpreis akzeptabel ist und die Belange des Landschaftsschutzgebietes ausreichend berücksichtigt werden. Hierbei denken wir vor allem an die Erholungsfunktion des Gebietes und an den Naturschutz. Beides könnte nämlich durch die erwartete deutliche Zunahme des Autoverkehrs beeinträchtigt werden.

Das Angebot der Herren Wickert und Dankert ist aus unserer Sicht akzeptabel. (Das hat auch mit den noch nicht öffentlichen Zusatzvereinbarungen zu tun.) Der Kaufpreis liegt zwar deutlich unter dem ermittelten Verkehrswert, welcher u.E. aber stark vom wirklichen Marktwert abweicht. Kasernenähnliche Immobilien wie das im Eilmser Wald werden reichlich angeboten.
Aufgrund der besonderen Umstände des konkreten Projektes Wickert / Dankert (Uentrop-Baustelle) war jetzt eine positive Entscheidung notwendig, um nicht dauerhaft oder auf Lange Sicht mit völlig leeren Händen, dafür aber mit hohen Unterhaltungskosten dazustehen.
(Wir hätten uns vorstellen können, noch etwa zwei Monate nach anderen Investoren zu suchen, ohne das o.g. Kaufprojekt zu gefährden. Nur weil dieser FDP-Vorschlag von CDU und BG verweigert worden war, haben wir uns dann in der konkreten Verkaufsentscheiung der Stimme enthalten.)
Landschaftsschutz im Eilmser Wald
Es zeichnet sich ab, dass die geplante Nachnutzung des Wohnheimes Eilmser Wald zu einer Verstärkung des motorisierten Individualverkehrs führen wird. Das wird, wenn keine Vorkehrungen getroffen werden, zu einer Beeinträchtigung des Landschaftsschutzgebietes führen, in welchem die Immobilie liegt. Tiere würden gestört und vertrieben. Die Erholungsfunktion des Gebietes würde leiden.

Aus diesem Grund hat die Grüne Fraktion das Thema ,,Belange des Landschaftsschutzes im Eilmser Wald'' auf die Tagesordnung des Ausschusses für Bauen, Planen und Umwelt am 19.01.11 gesetzt. Hauptsächlich ging es um Möglichkeiten der Verkehrslenkung und -beruhigung.
Auf diese Weise konnten wir für das Thema sensibilisieren, ohne dass schon konkrete Beschlüsse gefasst werden mussten.

Im Januar setzte sich unsere Fraktion dann vor Ort mit den Vorstellungen der Anwohner auseinander
und lernte bei der Gelegenheit auch etwas über die Besonderheiten dieses Landschaftsschutzgebietes. Ebenfalls zeigte sich vor Ort, dass es Straßenabschnitte gibt, die dem zukünftigen Verkehr wohl nicht standhalten werden (siehe Fotos) Diese Ideen und Erkenntnisse sollen in die weitere politische Beratung einfließen.
Nicht notwendig war aus grüner Sicht, die Aufstellung der Außenbereichssatzung Eilmser Wald zurück zu stellen, weil dies dem gewünschten Fortgang des Immobilienverkaufes entgegengestanden hätte.
Es zeichnen sich jedoch Möglichkeiten ab, den Landschaftsschutz nachhaltig sicherzustellen, so dass hier keine Hektik aufzukommen braucht.


Brandschutz und Photovoltaik
Photovoltaik ist ein wichtiges Element einer Energiewende, die auf Atomkraft verzichtet und CO2 vermeidet. Im Zusammenhang mit Brandschutz kann es unter Umständen jedoch Schwierigkeiten geben, die mit noch nicht vorgeschriebenen Standards zusammenhängen.
Auf Antrag der Grünen wurde dieses Thema am 25.01.11 im Ausschuss für Feuerwehr, Jugend, Kultur, Sport und Vereine behandelt. Durch den Vortrag und die Erläuterungen von Rüdiger Pannock, dem Leiter der Welverander Feuerwehr, wurde der Fachausschuss kompetent informiert und sensibilisiert. Wir kamen im Fachausschuss parteiübergreifend überein, dass wir zukünftig bei der Genehmigung von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden größte Sorgfalt walten lassen und deshalb jeweils die Feuerwehr schon bei den Planungen einbeziehen wollen.
(siehe auch den Artikel im Soester Anzeiger vom 17.02.11 >>> )
Auf eine gute Nachbarschaft!!!

Die romantische Lage dieses alten Bauernhofs in Eilmsen war lange Zeit sehr einsam und ländlich. Seit einiger Zeit muss man wohl damit leben, dass das Kraftwerk in Uentrop ganz in der Nähe ist...

Standortkonzept Mobilfunk in Welver

Jüngste Untersuchungen haben erneut eine gesundheitliche Gefährdung durch Mobilfunkstrahlung nicht ausgeschlossen. Vorbeugender Gesundheitsschutz gebietet es deshalb, die Strahlenexposition bei der Suche von Standorten für Mobilfunk-Basisstationen zu berücksichtigen. Hierbei muss zwischen der Strahlenexposition von Mobil-Telefonierern und Nicht-Mobil-Telefonierern abgewogen werden. Mobil-Telefonierer sind einer erheblich höheren Strahlenbelastung ausgesetzt, diese sinkt allerdings bei geringerer Entfernung von der Basisstation. Telefonieren mit einem Mobiltelefon ist aber in der Regel ein freiwilliger Akt und bei einem flächendeckenden Festnetz unnötig. Dem gegenüber sind alle Einwohner, ob sie mobil telefonieren oder nicht, rund um die Uhr der Strahlung der Basisstationen ausgesetzt, ohne sich dieser entziehen zu können. Diese Strahlenexposotion erhöht sich bei geringerer Entfernung der Basisstation deutlich.
Daraus folgt, dass die Basisstationen möglichst weit aus den Dörfern entfernt errichtet werden sollten.
In der ,,Freiwilligen Selbstverpflichtung der Mobilfunknetzbetreiber gegenüber der Bundesregierung'' und der ,,Verbändevereinbarung zwischen den kommunalen Spitzenverbänden und den Mobilfunknetzbetreibern'' einschließlich der ,,Ergänzenden Hinweise zur Mobilfunkvereinbarung'' sind eine möglichst einvernehmliche Standortsuche und ein optimaler Informationsaustausch zwischen den Mobilfunknetzbetreibern und den Kommunen als Ziele definiert.

Die Einbindung der Kommunen beim Aufbau der Mobilfunkinfrastruktur soll verbessert und sichergestellt werden. Der Städte- und Gemeindebund NRW empfiehlt Gemeinden, die einen steuernden Einfluss auf die Standortwahl von Mobilfunkanlagen nehmen wollen, ein Mobilfunkkonzept aufzustellen, um die Verhandlungsposition gegenüber den Mobilfunknetzbetreibern zu verbessern.

Unser Vorschlag: Die Gemeinde Welver sollte steuernden Einfluss auf die Standortwahl von Mobilfunkanlagen nehmen und dabei die Belange des vorbeugenden Gesundheitsschutzes vertreten. Bei der einvernehmlichen Standortsuche mit den Mobilfunknetzbetreibern sollen deshalb möglichst folgende Kriterien erfüllt werden:
1. Mobilfunkanlagen (Basisstationen) sollen möglichst weit außerhalb der Dörfer errichtet werden, um die permanente Strahlenexposition gering zu halten.
2. Die Gemeinde Welver sollte vorzugsweise Standorte auf kommunalen Liegenschaften vorschlagen, um Einnahmen zu generieren.



Klimaschutz in Welver - Teilnahme am European Energy Award ®
(zurückgestellt wegen Aktiviäten des Kreises)

Der Klimawandel ist eine Bedrohung für Mensch und Natur in weiten Teilen der Erde. Waren die Erkenntnisse des Berichtes 2007 des Weltklimarates (IPPC) schon alarmierend, weil sie starke Auswirkungen des Klimawandels auch auf unsere Lebenssituation vermuten ließen, so geben neueste Erkenntnisse, die das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) kurz vor der Klimakonferenz in Kopenhagen veröffentlicht hat, noch mehr Grund zur Sorge, da die neuen Szenarien von noch stärkeren Auswirkungen des Klimawandels ausgehen.

Es ist mittlerweile unumstritten, dass der Mensch durch Treibhausgasemissionen einen entscheidenden Einfluss auf den weltweiten Klimawandel hat. Folgen sind
- eine Verschiebung der Klimazonen
- eine Zunahme der Wetterextreme - Starkniederschläge und Dürreperioden, Hitze- und Kälteperioden nehmen hinsichtlich Dauer, Ausmaß und Häufigkeit zu
- eine Zunahme von Stürmen und höheren Windgeschwindigkeiten
- das Abschmelzen der Polkappen, der Anstieg des Meeresspiegels und der Rückzug der Gletscher
- Waldbrände, Missernten und die Ausbreitung von gefährlichen Krankheiten.

Das Ausmaß der Folgen hängt davon ab, wie viel wir unsere Emissionen in den nächsten Jahrzehnten reduzieren und wie schnell wir dies tun. Hierbei gilt: je schneller und radikaler desto besser.
Die Zeit läuft uns davon!
Klimaschutz ist eine drängende Aufgabe auf allen Ebenen. Es gilt, global zu denken und lokal zu handeln. Mit der Umsetzung des Konjunkturpaketes II wird diese Aufgabe in Welver keineswegs abgearbeitet sein. Die Gemeinde Welver muss sich nachhaltig ihrer Verantwortung stellen.

Vor diesem Hintergrund wollen wir, dass die Gemeinde Welver am vom Land NRW stark geförderten European Energy Award ® für Kommunen und Kreise teilnimmt. Im Rahmen eines vierjährigen Prozesses erfolgt - unterstützt durch externe, fachliche Beratung und Begleitung - eine Bestandsaufnahme in den verschiedenen Bereichen kommunalen Handelns im Hinblick auf die Themen Energieeinsparung, Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien sowie die Planung und Umsetzung geeigneter Klimaschutzmaßnahmen. Ein Qualitätsmanagementsystem mit jährlichen Kontrollen sorgt für nachhaltigen Klimaschutz.
Die gesamte Vierjahresmaßnahme würde inkl. Mwst. 34.867 € kosten. Der Betrag verringerte sich allerdings erheblich durch die ca. 80 %ige bzw. ca. 90 %ige Förderung des Landes:
Das Verfahren würde die Gemeinde Welver im Falle eines Nothaushaltes in vier Jahren einen Eigenanteil von 3767,75 € (d.h. jährlich 941,75 €) und im Falle eines genehmigten Haushaltssicherungskonzeptes 7267,00 € (d.h. jährlich 1816,75 €) kosten. Diese geringen Kosten dürften durch Senkung von Kosten im Energiebereich mehr als kompensiert werden, weshalb es sich hier auch um eine strategische Maßnahme zur Konsolidierung des Gemeindehaushaltes handelt !
(Weitere Informationen bei der Energieagentur NRW, dem Forschungszentrum Jülich - Projektträger Energie, Technologie, Nachhaltigkeit sowie bei den Städten Soest und Lippstadt)

Unser Vorschlag: Die Gemeinde Welver soll sich ihrer Verantwortung für den Klimaschutz bewusst werden und das Ziel der Bundes- und Landesregierung unterstützen, die globale Durchschnittstemperatur um nicht mehr als zwei Grad Celsius ansteigen zu lassen. Zu diesem Zweck soll die Gemeinde Welver am European Energy Award ® teilnehmen.


Antrag zur Gestaltung und Stärkung des Zentralortes
(mit knapper Mehrheit abgelehnt)

Planungszelle / Bürgergutachten
Die weitere Entwicklung und Gestaltung des Zentralortes Welver im Bereich zwischen der Bahnlinie, der Bahnhofstraße, der Reiherstraße und der Starenschleife zuzüglich der Ladestraße und des ehemaligen Raiffeisengeländes hat für die Gemeinde Welver eine herausgehobene Bedeutung und ist ein prägender Faktor für die nächsten Jahrzehnte. Dies rechtfertigt und erfordert eine über die Vorschriften des Baugesetzbuches hinausreichende und die entsprechenden Beteiligungsmaßnahmen ergänzende, qualifizierte Beteiligung von Einwohner/innen.

Beschlussvorschlag:
"Die Gemeinde Welver führt bezogen auf die Entwicklung und Gestaltung des Zentralortes Welver das standardisierte Laienplanungsverfahren "Planungszelle" nach Peter C. Dienel durch, das zur Qualifizierung des weiteren Planungsprozesses Lösungsvorschläge erarbeiten soll, die in einem sogenannten Bürgergutachten zusammengefasst werden. Bis zur Vorlage des Bürgergutachtens herrscht ein Bauleitplanungsmoratorium für diesen Bereich.

Zum Ablauf:
1. Der Bürgermeister wird beauftragt, als ersten Schritt, zur Vorbereitung der Planungszelle eine Lenkungsgruppe mit Vertretern aus Politik und Verwaltung ins Leben zu rufen, die über bestimmte Eckpunkte der Planungszelle befindet wie
- klare Definition des Arbeitsauftrages an die Planungszelle einschließlich der geographischen Abgrenzung des Planungsgebietes
- Zahl der per Zufallsverfahren zu gewinnenden Teilnehmer/innen
- Zusammensetzung (Proporz) der Gruppe der Teilnehmer/innen in Bezug auf z.B. ihr Geschlecht, ihr Herkunftsdorf oder ihr Alter
- Zeitraum / Dauer der Planungszelle bzw. Rhythmus der Arbeitsphasen
- Festlegung der Themenmodule und Vorgaben für die Aufbereitung und Bereitstellung des erforderlichen Daten- und Informationsmaterials
- Gewinnung von Referent/innen
- Klärung von praktischen Fragen wie z.B. Kinderbetreuung, Raumangebot, Prozessassistenz o. Ä.
- Definition der Aufgabenstellung eines qualifizierten Dienstleistungsunternehmens
(Prozessbegleitung / Moderation) bzw. Vorgaben für eine mögliche Ausschreibung
- etc.

2. Die Verwaltung der Gemeinde Welver wird beauftragt, als zweiten Schritt, die Ergebnisse
der Lenkungsgruppe in ein Konzept zu fassen einschließlich der voraussichtlichen Kosten
und dies dem Rat als Beschlussvorschlag zu unterbreiten.

Zur Vorbereitung und Durchführung der Planungszelle und zur Erstellung des Bürgergutachtens werden 25.000,- Euro in den Haushalt der Gemeinde eingestellt."


Bernhard Weber (Ratsfraktion der Grünen in Welver) war letztens nach Köln zur
Anti-Atomkraft-Demonstration
gefahren. Was er dort alles erlebt hat, schreibt und kommentiert er hier >


Die Grünen in Welver zeigten Präsenz vor Ort...

...und zwar wie im letzten Jahr beim Familien-Marathon 2011 am 3. Oktober! Wir hatten an unserem Stand ein Duftmemory, verschiedene Fühlsäckchen und ein Ratespiel " Wer bin ich?" angeboten - hier ging es darum, Kräuter zu erkennen und zu benennen; als Preis für`s Mitmachen gab es einen leckeren roten Apfel. Es war ein herrlicher Sonnentag mit vielen neuen Kontakten und interessanten Gesprächen!


Liebe Welveraner!
Wir bedanken uns bei Ihnen allen für die sehr positive Resonanz auf unsere Fragebogen-Aktion Ende März 2011 zur Gestaltung der Ortsmitte Welver bzw. zum Bau eines neuen Einkaufszentrums!
Hier ist eine Zusammenfassung Ergebnisse in Text, Tabellen und Grafiken, es lohnt sich, mal reinzuschauen und die eigene Meinung mit der Auswertung abzugleichen.... >

Mitte Mai ging die Fragebogen-Aktion zu Ende!
Alle Teilnehmer bekamen eine Rückmeldung wie hier z. B. die Einsender von Postbriefen >

Grünen-Aktion am 19. März 2011

Wir hatten die Anwohner des Zentralortes Welver eingeladen, um ihnen einmal vorzuführen, wie groß ungefähr die Fläche des geplanten Einkaufszentrums nach den bisher bekannten Plänen werden würde. Dazu wurde der Umriss mit Flatterband und Luftballons markiert.

Kaum zu glauben, welche Ausmaße dieses Gelände um den Raiffeisen-Bau einnahm. Auf dem Parkplatz hinter dem Spar-Markt nahmen viele Nachbarn und interessierte Welveraner die Gelegenheit wahr, sich gründlich zu informieren und miteinander zu diskutieren.

So bekamen die Leute auch einmal uns heimische Grünen-Politiker zu Gesicht und konnten intensiv mit uns sprechen.

Anhand ausgelegter Karten schaute man sich die möglichen Relationen und Positionen der Gebäude an und spekulierte über die Zukunft des Wohnens im Zentralort...

Wir Grünen haben hier unser Ziel erreicht, interessierte Bürger zu informieren, mit ihnen über ins Gespräch zu kommen und ihre Meinung zu erfahren!

Der Soester Anzeiger schreibt zu unserer Aktion >

Gestaltung des Zentralortes Welver
Breite öffentliche Diskussion bisher Fehlanzeige!
Die Grünen starteten eine Mitmach-Aktion in Form eines Fragebogens!!!

Die Gestaltung des Zentralortes Welver ging in die heiße Phase.

Im Blickpunkt stehen auch weiterhin das Raiffeisengelände, der Bahnhaltepunkt (hier Treppe im Tunnel),

der Sparmarkt und die Straße "Am Markt''.

Dieses besonders wichtige Projekt hätte längst einer breiten öffentlichen, ergebnisoffenen Diskussion und einer qualifizierten Bürgerbeteiligung bedurft.

Verwaltung, CDU und BG setzten eingleisig auf das Projekt eines Investors, dem es hauptsächlich um den Bau eines großen Einkaufszentrums im Zentralort ging und darin einen Supermarkt sowie einen Discounter vorsah.
Wegen des befürchteten hohen Verkehrsaufkommens rund um das EKZ muss die Straße "Am Markt'' für viel Gemeindegeld umgebaut und an die L 795 angebunden werden.

In der Endphase der Projektentwicklung wird es zweifellos noch eine rechtstaatlich korrekte Bürgerbeteiligung geben. Wir gehen davon aus, dass alle Einwände bürokratisch-formal abgearbeitet werden. Der Spielraum für Alternativen wird jedoch eng, eine Ablehnung des Projektes kaum noch möglich sein.

Zwar halten wir eine Stärkung des festgelegten "zentralen Versorgungsbereichs" im Zentralort für durchaus wünschenswert, waren aber von den bisher bekannten Plänen des Investors nicht überzeugt.
Dabei kommt es auf die Einzelheiten an , z.B. die städtebaulichen Proportionen und die Kosten. Wir könnten uns aber auch andere Alternativen vorstellen. Bedeutet:: wir sind noch in der Findungsphase unserer Meinungsbildung, für uns gibt es noch viele Fragezeichen. Die letzten politischen Entscheidungen im Rat sind noch nicht getroffen.

Um Zeit zu gewinnen und um vollendete Tatsachen und Ausgaben zu verhindern, hat unsere Fraktion im Rahmen der Haushaltsberatungen im Februar im Rat einen Antrag gestellt, der breite Zustimmung fand. Die möglichen Baukosten für den Straßenumbau "Am Markt'' für das laufende Haushaltsjahr 2011 in Höhe von geplanten 315.000,- Euro (Haushaltsansatz) werden mit einem Sperrvermerk versehen, der nur vom Rat wieder aufgehoben werden kann. Zunächst müssen die Ergebnisse der Planung zum Einkaufszentrum und zur Straße "Am Markt'' in den politischen Gremien ausreichend beraten werden können.

Wenn nicht jetzt, wann dann??? Grüne Mitmach-Aktion!!!

Die aktuellen Pläne des Investors wurden in der Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung und Umwelt am 23. März vorgestellt. Für die Qualität der anstehenden politischen Entscheidungen war es uns wichtig, die Bevölkerung einzubeziehen.
Zum Fragebogen >>>






Einfach herrlich ist es, zu genießen,
wie schön die Natur rund um Welver ist!